Kultur mit Pfiff in der Modellbahn Wiehe – ein Schauplatz von Kunst, Kultur und  Geschichte, welche auf 12.000 qm gigantische und einmalige Modellbahnanlagen sowie weltweit einzigartige Sehenswürdigkeiten, ländertypische Bauten und viel mehr erleben lässt.
So zeigt z.B. die Thüringen-Ausstellung die Wartburg bei Eisenach als bedeutendes Denkmal deutscher Geschichte, das Kyffhäuser-Denkmal als markantesten Punkt im nördlichen Thüringen, Nordhausen als Eisenbahnknoten am Harz, Teile des landschaftlich reizvollen Unstruttales mit der Bahnlinie Naumburg – Artern, die Bahnknoten von Eisenach, Leinefelde, Erfurt und Weimar und noch so viele weitere Details.
Zudem sind Meiningen als Standort der berühmten "Dampflokschmiede", der Bahnknoten Saalfeld und die Skatstadt Altenburg zu sehen. Die Anlage spiegelt die sechziger und siebziger Jahre wieder, um Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven vorzuführen.
Ein absolutes Highlight findet man in Halle D – der Nachbau der ICE-Strecke "Hamburg - Würzburg" in TT.
Die ICE-Neubaustrecke verbindet Würzburg mit Hannover. Die Planungen wurden durch Einbeziehung von Hamburg erweitert, um mit dem Aufbau der weltgrößten TT-Anlage zugleich an das einstige Projekt Magnetschwebebahn "Transrapid" zu erinnern, die zwischen Hamburg und Berlin entstehen sollte.

Im Ausstellungsbereich, welcher der USA gewidmet ist, kann der Besucher das Wolkenkratzermeer von New York, die Freiheitsstatue, das Empire State Building und andere Wahrzeichen bewundern. Um die wechselvollen, grandiosen Landschaften Nordamerika's mit ihren Eisenbahnen überzeugend zu gestalten, wurde der Anlagenunterbau aus Gasbetonsteinen gemauert, wobei das jeweilige Geländerelief, die Gebirgszüge, die Schluchten und die Loops der Eisenbahntrassen gleich mit berücksichtigt wurden. In das geheimnisvolle Innere der Rocky`s kann der Gast hineingehen und sich in das Innere einer alten Goldmine begeben oder das so ein oder andere Spinnentier an den Wänden entdecken.
Doch Vorsicht! Unverhofft könnte man dabei einer Höhlen- oder Grizzlybärin begegnen, die sich brummend um den Schutz ihrer Jungen sorgt. Während die Männer solcherlei Abenteuer erleben, können die Frauen am Fuße der Berge eine Ausstellung aller Edel- und Halbedelsteine dieser Welt bewundern.
Natürlich fehlt auch ein richtiges Blockhaus nicht, in dem kunstvolle Gemälde mit Indianermotiven ausgestellt sind.
Die US-Anlage in Wiehe begeistert nicht nur mit ihrer Größe, sondern soll auch an die amerikanische Geschichte erinnern. So sind in den Eckbereichen der Halle F bedeutende Ereignisse der US-amerikanischen Geschichte wie die Mondlandung oder aber auch die Entdeckung Amerika's. Eine integrierte Ausstellung erzählt mit mehr als 5.000 Zinnfiguren in über 20 Vitrinen sehr eindrucksvoll die "Geschichte der nordamerikanischen Indianer"

Aber nicht nur Modellbahn-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Auf einer kleinen Weltreise kann man hier u.a. die Ausgrabungsstätte der „Terrakotta-Armee“ des ersten chinesischen Kaisers im Maßstab 1:2,5 - "Das Geheimnis der Osterinsel" mit den sagenumwobenen MOAI-Figuren sowie eine einzigartige "Geldreise-Weltreise" betaunen. Sofern das Wetter mitspielt, startet der beliebte Mini-Express seine Runden um das Ausstellungsgelände und lädt Groß und Klein zum Mitfahren ein. Die rund 12.000 Quadratmeter große Ausstellung befindet sich in temperierten Hallen und ist somit bei Regen- und bei Sonnenwetter ein Ausflugstipp für die ganze Familie. Selbstverständlich sorgt ein integrierter Gastronomiebereich für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Ausstellung hat ganzjährig und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass 16 Uhr).

Also nichts wie nach Wiehe – denn da können Sie was erleben!

Besucherinformation

In unserer Ausstellung sind Hunde erlaubt!
Wir bitten jedoch darum, darauf zu achten, dass sich andere Besucher nicht gestört fühlen.
Nehmen Sie deshalb bitte Ihren Hund unbedingt an die Leine!
Des Weiteren achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Hund in der Ausstellung "sauber" bleibt.

Weitere Informationen zur Modellbahn Wiehe finden Sie hier >>

Kloster und Kaiserpfalz Memleben 

Von Otto dem Großen bis Heinrich II. zog es eine ganze Herrscherdynastie in die Kaiserpfalz nach Memleben. Hier prägten sie die Geschicke des Reiches und somit die gesamte Region an Saale und Unstrut. Kaiser Otto II. und seine Gemahlin aus dem fernen Byzanz gründeten im 10. Jahrhundert das Benediktinerkloster im Unstruttal. Am Sterbeort von König Heinrich I. und Kaiser Otto I. sind heute noch imposante Relikte zweier Klosteranlagen zu besichtigen. Die Reste einer Monumentalkirche aus dem 10. Jahrhundert und eine romantische Kirchenruine mit vollständig erhaltener spätromanischer Krypta zeugen von der Pracht des einstigen Klosters. Der Klostergarten mit seinen Hochbeeten und versteckten Ruheplätzen lädt zum Verweilen und Entspannen ein.

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Erlebnisfreibad Balison 

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Heilkräuter- und Apothekergarten 

An der Sebastian-Kneipp®-Grundschule in Saubach lernen die Schüler im großen Kräutergarten die verschiedenen Anwendungsgebiete der Pflanzen kennen und bauen diese auch aktiv in den Schulalltag ein.
Aber auch für Gäste öffnet der Garten gern seine Pforten. Nach Absprache und Anmeldung sind dort Führungen, Workshops und Seminare möglich.

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letzte Änderung: 19.04.2024