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Besuch der französischen Delegation 

Vom Mittwochabend bis Sonntagmorgen war eine Delegation aus der französischen Partnergemeinde über Himmelfahrt zu Gast in der Verbandsgemeinde An der Finne.

Die Begrüßung fand in Gößnitz bei Familie Bialecki Lermer statt. Hier kamen die Gäste an und trafen sich mit ihren jeweiligen Gastgebern zu einem Imbiss, ehe es dann individuell in die Quartiere ging.

Am Donnerstag fand für die meisten eine Weinwanderung um Roßbach statt, wo im Weingut der Familie Wartenberg der Tag gemütlich am Nachmittag ausklang. Ein Gast der französischen Delegation erwies sich als talentierte Sängerin und performte im Weingut mit der dort spielenden Band. Ein echtes Highlight!

Zum Abend waren alle Mitglieder des Freundeskreises, die Verbandsgemeinderäte, die Quellenkönigin Desiree, das Herzogspaar und natürlich die französischen Freunde in den schönen Saal des Waldhotel Bad Bibra geladen. Hier sollte nun endlich die nunmehr 11-jährige Partnerschaft der Stadt Saint Andre de l´Eure und der Verbandsgemeinde An der Finne miteinander gefeiert werden. Vereinsvorsitzender Thomas Tischner begrüßte die Gäste und übergab im Anschluss das Wort an Landrat Götz Ulrich, der als VG-Bürgermeister zusammen mit dem französischen Bürgermeister Serge Masson die Städtepartnerschaft initiierte. Gern erinnerte sich Herr Ulrich, wie er vorher inkognito mit seiner Familie die Stadt besuchte, um zu schauen, ob man zusammenpasst und wie man am Tag der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages noch eine Hochzeit begleitete. Das gemeinsame Gedenken am 8. Mai, wo traditionell Veteranen, Feuerwehr und viele Bürger teilnehmen, blieben Götz Ulrich bis heute eine wichtige Erinnerung, die ihn auch demütig mache.

Monika Ludwig übernahm die Städtepartnerschaft zum fünften Jubiläum. Der Antrittsbesuch ist ihr noch lebhaft in Erinnerung. Herzlich wurde sie aufgenommen und bei zahlreichen Gesprächen fanden sich als bald viele Gemeinsamkeiten. Im Jahr darauf war man mit einem großen Reisebus nach Frankreich gefahren. Damals fand ein Austausch zwischen den beiden Jugendfeuerwehren statt.

Ein trauriger Anlass führte Monika Ludwig zusammen mit Götz Ulrich im Jahr 2019 erneut nach Frankreich. Der Mitbegründer der Städtepartnerschaft, Serge Masson, war plötzlich verstorben. All denen, die die Partnerschaft bisher aktiv mitgestaltet hatten und leider nicht mehr unter uns weilen, gedachte man in einer Schweigeminute während des Empfangs.

Der amtierende Bürgermeister von St. Andre, Franck Bernard, war zum ersten Mal zu Gast in Deutschland und lies es sich natürlich nicht nehmen zu begrüßen. Die Deutschlehrerin Alexandrine Laurent übersetzte die zahlreichen Reden.

Auch Janine Carel, Vorsitzende des französischen Freundeskreises schwelgte in Erinnerungen an die zahlreichen Treffen in den letzten Jahren.

Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig sagte in ihrer Rede, dass sie hofft, das noch viele weitere Jahre diese lebendige Partnerschaft bestehen bleibt. Denn was als Städtebund auf dem Papier begann, ist längst eine gelebte Freundschaft geworden. Zur Erinnerung erhielt jeder der Gäste einen Regenschirm der Verbandsgemeinde.

Den kulturellen Programmpunkt gestaltete die Juniorengarde des BCC und tanzte sich in die Herzen aller Anwesenden. Natürlich kamen die jungen Damen nicht ohne eine Zugabe davon.

Zum gemütlichen Zusammensein und sehr leckeren Speisen lud das große Buffett vom Team des Waldhotel ein. Im blau – weiß - rot geschmückten Saal, wo französische und deutsche Fahnen sowie kleine Eifelturmkerzen die Tische schmückten, kam schnell eine gute Stimmung auf.

Als Überraschung gab es passend zum Anlass noch eine große Geburtstagstorte aus dem Hause der Konditorei Block.  Jumelage – Freundschaft war das Thema der Torte, welche hervorragend kulinarisch beide Länder verband. Angeschnitten wurde diese von Monika Ludwig, Götz Ulrich und Franck Bernard. Dass jeweils erste Stück der jeweiligen Landesseite bekamen die Vereinsvorsitzenden Janine Carel und Thomas Tischner. So klang der Abend geselligen und fröhlich aus.

Der Freitag wurde in den jeweiligen Gastfamilie organisiert. Hier konnten die Gäste individuell die Region kennenlernen.

Am Samstag traf man sich am Vormittag an der romanischen Kirche in Steinbach. Das Kleinod an der Straße der Romanik wurde ausgiebig besichtigt. Im Anschluss ging es nach Kalbitz zu einer kleinen Wanderung zur idyllischen Buchmühle. Sabine Schauseil und ihr Team hatten den Gästen einen herzlichen Empfang bereitet. Die schöne Atmosphäre um die historische Mühle im Steinbachtal lud zum Verweilen und Genießen ein. Es gab hier ein zünftiges Mittagessen - leckere Grillspezialitäten und Brötchen wurden bereitet und alle Gäste griffen gern zu. Der Mühlenteich wurde ebenso mit Boot und dem Floß nur zu gern in Beschlag genommen. Die Esel, Ziegen und das Damwild mit bereitgestelltem Futter gefüttert. Am Lagerfeuer saß man gesellig beisammen, bevor es den kleinen Weg hinauf nach Kalbitz ging. Denn der nächste Termin stand auf dem Programm - die Krönung der 11. Quellenkönigin. In Bad Bibra‘s Bürgergarten konnte auch die französische Delegation der Proklamation beiwohnen. Henriette Ehring wurde als neue Vertreterin der Quellen ins Amt gehoben und zu den ersten Gratulanten zählte der Bürgermeister Franck Bernard.

Der letzte Abend in Deutschland klang individuell aus. Am Sonntagmorgen war für 9 Uhr die Abfahrt der Gäste geplant. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto und viel herzlicher Verabschiedungen und vielen schönen Erlebnissen machten sich die Gäste auf die 12stündige Rückreise in die Normandie.

 

 

 

  
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