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Pomnitzer Kinder freuen sich über neuen Spielplatz 
Was war das für eine Freude für Luna, Mona, Arthur, Ben, Arien und Benno als sie nun ihren neuen Spielplatz endgültig in Beschlag nehmen konnten. So war vor allem den 21 Mitgliedern des Heimatvereins Möllern aber auch zahlreichen Eltern und Förderern zu danken, damit dieses geplante Werk auch vollendet werden konnte. Dabei wurden im Gemeinderat von Lanitz-Hassel-Tal dazu bereits frühzeitig die entsprechenden Weichen gestellt,
um die erforderlichen finanziellen Mittel in Höhe von immerhin 5.000 Euro bereit zu stellen. Es waren vor allem Rene Köhler, Rico Müller und Andre Zimbowski, die sich maßgebend hierfür vor den „Karren“ spannten, um diese geplante und von vielen Seiten gewünschte Idee, auch recht schnell Wirklichkeit werden zu lassen.

So war es aber für die Initiatoren von Anfang an klar, dass man hierfür auch die Eltern mit ihren Kindern mit in das Boot holen wollte. Schließlich sind es jene, die dann auch diesen Spielplatz nach Herzenslust nutzen wollen. Auch der Standort war recht schnell klar. Unweit des jetzigen Treffpunkts des Heimatvereins Möller in Pomnitz gab es eine entsprechende kommunale Fläche, die man hierfür nutzen kann.

Gemeinsam mit den Eltern traf man sich bereits im letzten Jahr am Vereinsdomizil, um die verschiedensten Lösungen für den Spielplatz zu erarbeiten. Recht schnell war man sich darüber im Klaren mit welchen Geräten der Spielplatz ausgestattet werden soll, so Gemeinderatsmitglied Rene Köhler.

Weiterhin waren sich alle Beteiligten einig, dass es ein Spielplatz werden soll, der den verschiedensten Altersstrukturen gerecht wird. So wurde dann der entsprechende Auftrag ausgelöst und die Lieferung erfolgte bereits im letzten Jahr. Das war auch kein Problem, denn Andre Funke erklärte sich spontan bereit, dass die gesamten Einzelteile des künftigen Spielplatzes zwischenzeitlich in seiner Scheune trocken und fachgerecht zwischengelagert werden konnten, bis der Aufbau in Angriff genommen werden kann. Leider sorgte auch in diesem Fall die Corona Pandemie dafür, dass der Aufbau dann doch in dieses Jahr verschoben werden musste, denn man wollte auch bei solch einer Aktion keinen unnötig in Gefahr bringen, so Rene Köhler.

Doch mit der sinkenden Inzidenz war es jetzt möglich, in kleinen Gruppen Hand anzulegen. Dank der Unterstützung der Unternehmen Nägler Garten- und Forstgeräte aus Rehehausen, wie auch von dem Baggerverleih K&K aus Fränkenau, stellte man für die Realisierung die dafür benötigten Mini-Bagger zur Verfügung, um die auf der 120 Quadratmeter große Fläche auf die entsprechende Tiefe auszuheben, damit dann auch die Fundamente für die Geräte ausheben zu können.

So war das Landgut Möllern bereit, die benötigte Technik für den Abtransport bereitzustellen und auch für die ordentliche Ablagerung der Erde zu sorgen. Nun machten sich die Mitglieder des Vereins, wie auch die Eltern und weitere Mitstreiter aus den umliegenden Ortschaften daran, die benötigten Fundamente auszuheben. Es wurden alle Grundgerüste vormontiert, damit dann das Schaukelgerüst, die Rutsche, Wippe bis hin zu der vielseitig nutzbaren Kletterwand aufgestellt werden konnten. Auf jeden Fall, so Rene Köhler, waren alle mit großer Freude mit von der Partie. Auch das Fuhrunternehmen von Heinz Matthes wollte sich bei dieser Aktion gerne mit einbringen und stellte hierfür die rund 80 Tonnen Rollkies für den Fallschutz bereit. So wurde dieser durch das Unternehmen kostenlos vor Ort gebracht.

So konnte auch die zuständige Bürgermeisterin Manuela Hartung mit Freude feststellen, dass der ländliche Bereich bei jungen Familien immer beliebter wird. Sie dankte bei der offiziellen Einweihung allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

Nachdem auch der TÜV seine Freigabe erteilt hatte, konnte gleich nach der Eröffnung das neue Klettergerüst ausgiebig genutzt werden. So haben die Kinder eine gute Gelegenheit, um in ihrer Freizeit vor Ort an der frischen Luft herumzutollen, so René Köhler.

Sicherlich wird dies nicht das letzte Projekt gewesen sein wird. Denn schon am Abend der Einweihung wurden in der Runde weitere Ideen und Gedanken geboren, wie man den ländlichen Bereich, auch für so manchen Großstädter, noch attraktiver macht.

Text & Fotos Holger Behrens

 

 

  
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