Böselstein - Gedenkwanderung [08.07.2016]

Am 3. Juli 1866 fiel Julius Bösel im Kampf für sein Vaterland im tschechischen Königgrätz. 150 Jahre später auf den Tag genau treffen sich Menschen im Gedenken an den Müllergesellen aus Steinbach. Der Pfarrer Günter Bisping, der an diesem Tag den Gottesdienst in der romanischen Kirche in Steinbach abhält, erinnert in seiner Predigt an die Sinnlosigkeit des Krieges und an diesen jungen Menschen
der im Krieg sein Leben lassen musste. Julius Bösel der doch so gern gelebt hätte, um eine Familie zu gründen und als Müller zu arbeiten. Aber was macht gerade diesen einen Mann, der wie so viele Opfer des Krieges wurde, so besonders? Die Antwort finden Wanderer im Naturschutzgebiet Forst Bibra, am Böselstein. Hier, am Lieblingsplatz von Julius Bösel, stellte seine Familie eben jenen Stein im Gedenken an den jungen Mann auf. Noch heute genießen die zahlreichen Gäste im heimischen Forst den Blick in das schöne Tal und die Ruhe, die von dieser Stelle ausgeht.
Der Stein selber erlebte in jüngerer Vergangenheit viel Aufregendes. Einst wurde er zerbrochen, fast vom Gras überwachsen von zwei jungen Biberaer Männer im Unterholz gefunden. Sie erkannten, dass es sich hier um Geschichte der Stadt handelt, so brachten sie den Stein mit dem Moped und Anhänger zu Dr. Kuminek. Bei ihm im Garten stand der Stein, der später restauriert wurde, bis er dann nach der Wende wieder an seinen zugedachten Platz zurückkehren konnte.
Volker Hartmann, einer der jungen Männer, der damals zusammen mit Steffen Geilke den Stein fand, und Dr. Kuminek selbst waren bei diesem besonderen Gottesdienst anwesend. Im Anschluss gab es auf dem Dorfplatz Kaffee und Kuchen und für die Gäste die es Deftig mögen würzige Soljanka. Hier gilt der Dank den Mitstreiterinnen vom Dorfclub Steinbach Sabine Bomhoff und Rosi Nette, die bei der Versorgung tatkräftig halfen. Hier stärkten sich alle Gäste für die Wanderung zum Böselstein. Gemeinsam mit Wanderleiterin Annett Stockmann genossen Sie dann vom Böselstein die Aussicht ins Tal und gedachten eines einfachen Müllergesellen aus Steinbach.
Der Stein selber erlebte in jüngerer Vergangenheit viel Aufregendes. Einst wurde er zerbrochen, fast vom Gras überwachsen von zwei jungen Biberaer Männer im Unterholz gefunden. Sie erkannten, dass es sich hier um Geschichte der Stadt handelt, so brachten sie den Stein mit dem Moped und Anhänger zu Dr. Kuminek. Bei ihm im Garten stand der Stein, der später restauriert wurde, bis er dann nach der Wende wieder an seinen zugedachten Platz zurückkehren konnte.
Volker Hartmann, einer der jungen Männer, der damals zusammen mit Steffen Geilke den Stein fand, und Dr. Kuminek selbst waren bei diesem besonderen Gottesdienst anwesend. Im Anschluss gab es auf dem Dorfplatz Kaffee und Kuchen und für die Gäste die es Deftig mögen würzige Soljanka. Hier gilt der Dank den Mitstreiterinnen vom Dorfclub Steinbach Sabine Bomhoff und Rosi Nette, die bei der Versorgung tatkräftig halfen. Hier stärkten sich alle Gäste für die Wanderung zum Böselstein. Gemeinsam mit Wanderleiterin Annett Stockmann genossen Sie dann vom Böselstein die Aussicht ins Tal und gedachten eines einfachen Müllergesellen aus Steinbach.

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