
Bad Bibra, 21. April 2015 ein besonderes Datum für die Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig
Der Start in Zahlen:
• 290 Termine
• 93 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren (zum Vergleich 160 Einsätze im gesamten Jahr 2014)
• 45 Freiwillige Feuerwehren
• 12.081 Einwohner (Stand 31.12.2014)
• 25.723 ha Gemeindefläche
• 9.345.800 EUR Erträge und Aufwendungen im Ergebnisplan des Haushaltes 2015
• 48,12 % Verbandsgemeindeumlage
• 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kernverwaltung
• 2 Verwaltungsstandorte
Den Zahlen ist zu entnehmen, dass der Start der neuen Verbandsgemeindebürgermeisterin durchaus turbulent war. Die engagierten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde lernte sie nicht nur auf den zahlreichen Jahreshauptversammlungen kennen, sie ehrte diese für ihren Einsatz. Ganz konkret vor Ort machte sich Frau Ludwig ein Bild von der Arbeit, so beispielsweise bei den Sicherungsmaßnahmen beim Einsturz eines Hauses in Lossa, beim Scheunenbrand in Birkigt, beim Gebäudebrand in Bad Bibra und zuletzt beim Strohballenbrand in Bad Bibra. Wie wichtig der Einsatz der Kameradinnen und Kameraden ist, wurde dann auch Anfang April erkennbar, denn auf Grund des Sturmes wäre sonst sicher der Verkehr im Verbandsgemeindegebiet zum Erliegen gekommen.
Einen weiteren Fokus legte Frau Ludwig auf das Kennenlernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung. Sie führte Gespräche und arbeitete sich in konkrete Projekte ein. Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Verbandsgemeindebürgermeisterin konnte dem Verbandsgemeinderat und seinen Ausschüssen mit dem Haushalt für das Jahr 2015 präsentiert werden. Hier legte Frau Ludwig besonderen Wert auf eine stabile Umlage für die Mitgliedsgemeinden. Mit einigen Anstrengungen konnte dies auch umgesetzt werden. Am 31. März 2015 wurden nach Vorberatungen in den fünf Ausschüssen der Verbandsgemeinde die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2015 mit einer Gegenstimme im Verbandsgemeinderat verabschiedet.
In der Struktur der Verwaltung wird es kleine Veränderungen geben. Die Verwaltung besteht zukünftig aus vier Ämtern (Hauptamt, Kämmerei, Rechts- und Ordnungsamt, Bauamt). Die Terminkoordinierung der Verbandsgemeindebürgermeisterin wird durch den Sitzungsdienst des Hauptamtes erfolgen. Derzeit wird hierfür das Vorzimmer der Verbandsgemeindebürgermeisterin renoviert und die Kolleginnen des Sitzungsdienstes werden im Mai einziehen. Dies ermöglicht auch eine unmittelbare und direkte Kommunikation mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden. Dem Bereich der Verbandsgemeindebürgermeisterin direkt werden zukünftig zunächst zwei Mitarbeiterinnen zugeordnet, die aufgabenmäßig den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Wirtschaftsförderung und Tourismus bearbeiten.
Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Verbandsgemeinderat, sondern vor allem auch die Abstimmung mit den Mitgliedsgemeinden, ist eine Arbeitsaufgabe, der sich Frau Ludwig intensiv widmet. Die Teilnahme an Gemeinderatssitzungen, die regelmäßige Abstimmung mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern und die Bürgersprechstunden in Bad Bibra und Eckartsberga sind die Grundlage für die sachliche Arbeit.
Die Aktivitäten beschränken sich nicht auf das Verbandsgemeindegebiet. Nach dem die Verbandsgemeindebürgermeisterinnen aus dem Burgenlandkreis zusammen mit zahlreichen anderen Gästen der Einladung zum Amtsantritt am 30. Januar 2015 nach Eckartsberga gefolgt waren, schloss sich im Februar ein erstes Arbeitsgespräch zwischen den Verbandsgemeindebürgermeisterinnen aus den Verbandsgemeinden Droyßiger-Zeitzer Forst, Unstruttal, Wethautal und An der Finne in Naumburg an. Dies wird es in Zukunft regelmäßig geben, um die anstehenden Herausforderungen in den Verbandsgemeinden im Burgenlandkreis zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Für die nächste Zeit steht nun das Kennenlernen der Einrichtungen der Verbandsgemeinde auf der Aufgabenliste der Verbandsgemeindebürgermeisterin. Hierbei wird sie sich nicht nur auf die fünf Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft beschränken, sondern auch die durch freie Träger geführten fünf Einrichtungen besichtigen. Zudem stehen Unternehmensbesuche auf dem zu absolvierenden Programm. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit wird die Erstellung eines Entwicklungskonzeptes für die Verbandsgemeinde sein, was in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden erfolgt.

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