
Projekte des Umweltsofortprogramms im Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland besucht
Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, besuchte am 26. Juli auf ihrer Sommertour zu den Projekten des Umweltsofortprogramms im Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland auch die Verbandsgemeinde An der Finne.
Einen ganzen Tag hatte sich die Ministerin Zeit genommen, um sich einen Überblick über die Umsetzung der Projekte zu verschaffen, die im Jahr 2017 in sehr kurzer Zeit zur Verbesserung von Lebensräumen und zum Erhalt der Artenvielfalt realisiert werden konnten. Die 7,3 ha große Streuobstwiese, Bestandteil des Naturschutzgebietes „Wendelstein“ neben der Burganlage Wendelstein, wird durch den Landwirtschaftsbetrieb der Familie Jentsch derzeit für die Weidehaltung einer Mutterkuhherde genutzt, wodurch eine Verbuschung des charakteristischen Wiesenhanges verhindert wird. Bevor sich Ministerin Dalbert die Einzelheiten der Maßnahme erläutern ließ, überreichte sie ein Buch, in dem sämtliche 139 Projekte des Förderprogrammes in Sachsen-Anhalt kurz vorgestellt werden. Von den zwölf Einzelprojekten im Naturpark besuchte die Ministerin auf ihrer Sommertour sechs. In Wendelstein konnten u.a. durch das Umweltsofortprogramm etwa 100 Obstbäume nachgepflanzt werden, um den Bestandsverlust an überalterten Kirschbäumen entgegenzuwirken. Naturschutz bedeutet aber auch eine Nutzung in Form von Beweidung, wie am Beispiel Wendelstein deutlich wurde. Allerdings nannte Familie Jentsch den Wunsch, dass es Sinn machen würde, auch die Früchte der Bäume zu verwerten, was aber wegen des Naturschutzstatus nicht erlaubt ist. Ministerin Dalbert räumte ein, dass es sicher möglich ist, solche und andere Hinweise für künftige Verfahrensweisen aufzugreifen. Am Fuß des Hanges mit Übergang in die Unstrutaue zeigte Naturparkchef Dr. Henniger zudem die Maßnahmen zur Pflege des alten Kopfweidenbestandes. Weitere Stationen der Sommertour führten in den nahen Ziegelrodaer Forst und Saalekreis. Die Ministerin konnte sich davon überzeugen, dass die Fördermittel zweckentsprechend verwendet wurden. Abschließend ließ sie wissen, dass im Ministerium daran arbeitet wird, das Umweltsofortprogramm im Jahr 2019 fortzusetzen.
Hintergrund:
Im Jahr 2016 wurde mit dem Koalitionsvertrag des Landes ein Umweltsofortprogramm beschlossen. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, stellte in diesem Programm 10 Mio. Euro zur Verfügung, davon 3,5 Mio. Euro für die Landschaftspflege, den Natur- und Artenschutz. Zwölf der insgesamt 139 im Umweltsofortprogramm geförderten Projekte konnte der Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e.V. bis Ende des Jahres 2017 umsetzen.

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