
In diesem Jahr bot der Festsaal des Hotels „Kaiserpfalz“ die Kulisse für den 4. Jahresempfang der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde An der Finne, Monika Ludwig. Der Einladung waren Gäste aus Lokal- und Landespolitik, der Landrat des Burgenlandkreises, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der benachbarten Verbandsgemeinden und Gemeinden auch aus Thüringen, Ratsmitglieder,
In ihrer Ansprache sagte Monika Ludwig zum diesjährigen Veranstaltungsort: „Ich freue mich wirklich sehr, dass sie meiner Einladung zum Jahresempfang so zahlreich gefolgt sind und freue mich auf den Abend hier im Hotel Kaiserpfalz in Wohlmirstedt. In den letzten Jahren haben wir uns in Eckartsberga und Bad Bibra versammelt. Nunmehr dachte ich mir, es ist an der Zeit ihnen die Verbandsgemeinde mit ihren weiteren Facetten vorzustellen.“
In ihrer Rückschau auf das Jahr 2017 räumte die Verbandsgemeindebürgermeisterin der einschneidenden Entscheidung des DMK breiten Raum ein, die Burgenlandkäserei in Bad Bibra in diesem Jahr zu schließen. Ausgerechnet im Urlaub habe sie diese niederschmetternde Botschaft erreicht, schilderte Frau Ludwig die Situation, welche zunächst ein Gefühl von Ohnmacht erzeugte. „Ich musste miterleben, dass Konzernentscheidungen weit über den Horizont unserer Region hinausgehen und für uns alle nicht nachvollziehbare Entscheidungen einfach umgesetzt werden. Diese Entscheidung führt zu einem nicht kompensierbaren Wegfall von über 100 Arbeitsplätzen in unserer strukturschwachen Region.“ Frau Ludwig zog den Bogen der negativen Auswirkungen für die Region noch weiter. Diese zeichnen sich darin ab, das Abwasser- und Trinkwasserzweckverbände sich zu einer Neukalkulation ihrer Preise durch den Wegfall eines ihrer Großkunden veranlasst sehen, was für die Bürger des Einzugsgebiets gravierende Kostensteigerungen verursachen wird. Hier sei Hilfe durch die Landesregierung gefragt, weil es einen solchen Fall in Sachsen-Anhalt in dieser Form noch nicht gegeben habe. Frau Ludwig versicherte in dieser Angelegenheit weiter für die Region zu kämpfen.
Danach schaute sie auf die Aktivitäten der Verbandsgemeindewehr im Jahr 2017 zurück. Die Ortswehren rückten zu 139 Einsätzen, darunter 20 Brandereignissen, aus. „Ich kann vor dieser Leistung nur den Hut ziehen. Pro Einsatz sind im Schnitt immer zwei Feuerwehren ausgerückt. Zu den 139 Einsätzen waren insgesamt 1764 Kameradinnen und Kameraden 353 Stunden unterwegs. Dazu wären dann noch die Stunden der Ausbildung zu zählen und die zahlreichen Aktivitäten in den Orten bei der Unterstützung von Vereinen und Verbänden. Dies ist ein nicht bezahlbarer Einsatz und mein Dank gilt allen Einsatzkräften, ihren Familien und den Arbeitsgebern vor Ort, die dies alles möglich machen.“
Große Anstrengungen werden von Seiten der Verbandsgemeinde unternommen, um die Kinderbetreuung zu sichern und die Grundschulen gut auszustatten. Auf die derzeitige Diskussionen hinsichtlich Aufgabenwahrnehmung und der zu setzenden Qualitätsstandards seitens der Verwaltung ging die Verbandsgemeindebürgermeisterin ein. „Im Interesse der hier lebenden Menschen müssen wir bei allen Beschränkungen, die uns als Kommunen durch Gesetze auferlegt werden, immer versuchen die bestmögliche Lösung zu finden und unsere Bevölkerung hier zu halten. Und ich sage auch ganz ehrlich – dafür streite ich mich gern.“
Auch Beispiele für eine positive Bilanz nannte Frau Ludwig. „Da gab es Projekte die zu scheitern drohten und unter Anstrengungen aller Beteiligten doch zum Ende geführt werden konnten, wenn ich nur an die Baumaßnahme in Gößnitz denke. Siege wurden errungen, wie die Kreismeisterschaft im Löschangriff Nass, welche die Männermannschaft aus Kahlwinkel und die Frauenmannschaft der Verbandsgemeinde für sich entscheiden konnten. Da gab es Geburtstage und Jubiläen, zu denen wir zusammen kamen und schöne Stunden genossen haben. Und ich denke an dieses sollten wir uns erinnern und daraus Kraft schöpfen für die anstehenden Aufgaben.“
Die Verbandsgemeindebürgermeisterin richtete zudem Dankesworte an ihr Mitarbeiterteam. Ein ganz persönliches Dankeschön galt ihrer Mutti Heidemarie Schuhte, die sehr oft ihrer Familie den Rücken frei hält und hilfreich in vielen Situationen zur Seite steht, um hohe berufliche Anforderungen und Familie in Einklang zu bringen.
Das Akkordeonorchester unterhielt die Gäste mit modernen und traditionellen Stücken. Die jungen Spieler stammen alle aus Orten der Verbandsgemeinde An der Finne. Nach einem kurzen Rückblick auf Bauprojekte in Bildern bildete der Auftritt der Kindertanzgruppe des Wohlmirstedter Sportvereins den Abschluss des offiziellen Programmes. Ein großes Dankeschön richtete Frau Ludwig an die Musikschule Fröhlich unter Leitung von Frau Hofmann und die kleinen Tänzerinnen unter Leitung von Dana Reiche für die wunderschöne Begleitung des Abends. Angeregt unterhielten sich die Gäste im schön gestalteten Saal des Hotels Kaiserpfalz in Wohlmirstedt.

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