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Einwohner: 122

Wann Thalwinkel gegründet wurde, ist nicht bekannt.
Thalwinkel unterstand in kirchlicher Hinsicht dem Erzbistum Bamberg und gehörte zur Aufsicht eines Erzpriesters, der in Kirchscheidungen seinen Sitz hatte. Thalwinkel gehörte zusammen mit Tröbsdorf zu den Burgscheidunger Zinsdörfern und ist von daher mit der Geschichte des alten Königsschlosses Burgscheidungen eng verbunden.
Die Lage deutet auf ein lang gestrecktes Straßendorf hin. Das Oberdorf zeigt deutlich eine Rundlage.  Die Gemarkung rund um die beiden Thalwinkel ist Landschaftsschutzgebiet. Ein schöner Waldwanderweg führt entlang des Biberbachs bis zum Erlebnisbad Bad Bibra.
Erwähnenswert sind die Kirche mit der alten Glocke aus der Wüstung Warthau, die 1734 erbaut wurde, das 1795 erbaute Schulhaus und das Gemeindehaus von 1797 im Unterdorf.

Thalwinkel gehört zu den landschaftlich am schönsten gelegenen Orten in der Verbandsgemeinde An der Finne.
Durch die Maßnahmen der Dorferneuerung von 1998 bis 2003 wurde die Lebensqualität der Einwohner von Thalwinkel beachtlich erhöht. So wurden zum Beispiel die Fußwege und die Grundstückszufahrten neu gestaltet, der Spielplatz modernisiert und erweitert, eine neue Straßenbeleuchtung angebracht und aus dem alten Brauhaus entstand ein neues Bürgerhaus. Die Abwasserentsorgung, Telefon- und Elektrokabel wurden in der Erde verlegt.
Der gegründete Heimat- und Feuerwehrverein sorgt für ein reges Leben im Dorf.


  18.11.2018 - 02:28 Uhr TurboVision      
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