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Ein Dankeschön von Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig an ehrenamtliches Engagement. 
Am Montag letzter Woche traf sich die Verbandsgemeindebürgermeisterin An der Finne, Monika Ludwig, in Billroda mit den zwei ehrenamtlichen Helfern Matthias Bardehle aus Billroda und Siegfried Huber aus Rastenberg. Beide kümmern sich zwischen Billroda und Rastenberg am und im Rastenberger Forst um Erhalt, Pflege und Beschilderung der Wanderwege und führen Reparaturen an Bänken und Sitzgruppen aus.

Die Verbandsgemeinde An der Finne grenzt hier direkt an Thüringen und die Stadt Rastenberg. Viele wichtige Wanderwege, Radwege und Fernrouten die beide Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen verbinden durchziehen den Rastenberger Forst. „Ich wollte sie gern persönlich kennenlernen und direkt Vorort erfahren, was sie geleistet haben und wo wir als Verbandgemeinde und Gemeinde unterstützen könnten“, so Frau Ludwig. Für das Treffen wurde der Einstieg in die Wanderwege „Eselsstieg“ Richtung Rastenberg und „Kaiserweg“ Richtung Lossa und Memleben gewählt, weil hier einige der von Matthias Bardehle geschaffenen Wanderschilder und eine wunderschöne Stele mit dem Bergmannsgruß „Glück auf“ Wanderer begrüßt. In sorgfältiger Arbeit hat diesen Aufsteller Siegfried Huber (75) angefertigt.

Rund 30 Jahre hat er im Kali-Bergbau Roßleben gearbeitet. Er zeigt auf die Stele mit dem Bergmannslogo und der darunter befindlichen Aufschrift „Ehemalig Gewerkschaft Rastenberg 1910 bis 1924“, dass auf der Finne zwischen Kahlwinkel/Bernsdorf, Billroda, Lossa und Rastenberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kali-Bergbau betrieben wurde und einer dieses Schächte „Gewerkschaft“ hieß. Mit seiner Holzarbeit soll an diese, wenn auch nur kurze Bergbau-Geschichte erinnert werden. Matthias Bardehle, der als „Finn-Der Wanderer“ mit weiteren Helfern und dem Rastenberger Siegfried Huber zusammenarbeitet, erzählte von den ehrenamtlichen Aktionen, die auch in Abstimmung mit den Bürgermeistern der Anrainer-Kommunen durchgeführt wurden. „In und um Billroda hat sich schon Einiges getan. So wurden die vorhandenen Sitzgruppen am Schwellenweg/Schachtstraße, an der Gewerkschaft und an der Mühle repariert und erneuert. Hierfür möchten wir zum Beispiel auch Hans-Georg Siede danken. Diese Sitzgruppen werden von vielen Menschen genutzt und bieten auch bei Wanderungen Schutz vor dem Regen oder laden ein zur Rast.

Rund um den Schacht wurden neue Wanderschilder und Schilder mit geografischen Eigennamen neu installiert. Weitere werden folgen.“ Matthias Bardehle erzählt, dass er und auch seine Mitstreiter über eigene, gut ausgestatteten Werkstätten mit Technik und Werkzeug verfügen. Der Billrodaer hat auch mit seiner fahrbaren Technik bereits einige Wegeabschnitte wieder in Ordnung gebracht, Löcher und Spurrinnen begradigt. Auf offene Ohren trafen die Ehrenamtlichen schließlich bei der Bereitstellung von Material. „Hierfür möchten wir uns bei der Agrargenossenschaft Kahlwinkel, Matthias und Hermann Klug und im Besonderen, bei Roland Herrn Braune für die Bereitstellung von dem Holz, bedanken.“

Durch die Gedenkstele an der Wendeschleife der Siedlung „Gewerkschaft“ in Erinnerung an die Kalischachtaktivitäten vor 100 Jahren habe sich das Erscheinungsbild von Billroda auch zum Positiven entwickelt, der sich im Beisein von Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig noch einmal Siegfried Huber aus Rastenberg dankte. „Herr Huber ist bei der Rentnerbrigade von Rastenberg und mit seinen 75 Jahren immer noch jung und kein bisschen leise. Ein Dankeschön auch an den Bürgermeister der Gemeinde Finne, Detlef Hartung, und den Gemeindearbeiter Uwe Krause für die Unterstützung. Natürlich haben noch viel mehr Menschen mitgeholfen, zum Beispiel beim Rasenmähen oder bei der Wanderwegberäumung. Dafür auch unser Dank.“ Siegfried Huber sagte, dass es den ehrenamtlichen Bürgermeistern allerdings nicht immer vom Zeitaufwand her möglich ist, stets ansprechbar oder Vorort zu sein. „Sie haben ja auch noch in ihren Berufen zu arbeiten.“

Der rüstige und versierte Hobby-Handwerker aus Rastenberg erzählte von einigen weiteren Projekten, die er maßgeblich gestaltet hat. Frau Ludwig sagte: „Ein großes Dankeschön für das, was hier schon geleistet wurde.“ Es ist eine gute Sache, wenn sich Bürger für die Erhöhung der Attraktivität ihrer Orte einbringen.“ Sie versprach, dass sie Unterstützung gibt, wenn es um die Bereitstellung von kleineren Material und um die Einlagerung von Holz für Sitzgruppen und ähnliches geht. „Da kann ich mit dem Bürgermeister reden, um Lösungen finden.“ Insbesondere soll auch der gut geknüpfte Kontakt zur Tourist-Info An der Finne weiter ausgebaut werden, was die weitere Wegebeschilderung und die Aufstellung von Wanderangeboten betrifft.

  
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