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25 Jahre Großkaliberschützenverein Lossa 1995 e.V. 
Am 29. August beging der Großkaliber Schützenverein, aus bekannten Gründen im kleinen Rahmen, seinen 25. Geburtstag. Der Vorsitzende Peter Sielaff freute sich Mitglieder, befreundete Schützen und einige Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Landrat Götz Ulrich, Frank Reitzensteiner vom Kreisschützenverband Süd, Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig, der Präsident von Kreissportbund Frederik Sandner sowie Landrat a. D.
Harri Reiche sind in den Kammerforst gekommen, um den Schützenbrüdern zu gratulieren. Leider konnte ein Mitglied des aktuellen Vorstandes den Feierlichkeiten nicht beiwohnen. Frank Stieglitz erholt sich zurzeit noch im Krankenhaus, die besten Genesungswünsche wurden ausgesprochen.

Keine Feier ohne Ehrungen. Der Schützenkreis Süd hatte natürlich auch bronzene und silberne Verbandsmedaillen im Gepäck und diese konnten verliehen werden.

Der Landrat, ein gern gesehener Gast bei den Schützen, brachte zu den Glückwünschen 200 Euro für die Vereinskasse mit. Ebenfalls mit besten Wünschen ließ es sich Frederik Sandner nicht nehmen vom Kreissportbund 150 Euro Geburtstaggeld beizusteuern.

Monika Ludwig bedankte sich für die Einladung und ist sehr froh über das Engagement dieses Vereins, „der in der Verbandsgemeinde An der Finne sehr gut vernetzt ist und auch über die Grenzen hinaus interessierte Sportschützen immer wieder in den Süden Sachsen-Anhalts holt. Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei den sportlichen Aktivitäten und wünsche Allen Gesundheit und Schaffenskraft, um die anstehenden Projekte erfolgreich zu realisieren.“ Sie ist zuversichtlich, dass die Verbandsgemeine ihm Rahmen der anstehenden Sitzungen die notwendigen Entscheidungen treffen wird, um einen Beitrag zur Realisierung eines wichtigen Projektes zu leisten.

Mitglieder der Schützengilde aus Eckartsberga waren zur Feier gekommen. Roland Matthes lobt die jahrelange gute Zusammenarbeit beider Vereine und freut sich auf weitere gemeinsame Jahre mit ihrem Lieblingssport.

Gegründet wurde der Verein im März 1995. Bereits im Mai des gleichen Jahres wurde der erste Schießanhänger für Wurfscheiben gebaut. 1998 erfolgte der Kauf des 10 Hektar großen Schießplatzes. Durch Meinungsverschiedenheiten unter den Mitgliedern und des Vorstandes war im Jahr 2007 eine Neuwahl notwendig. 15 Mitglieder hielten dem Verein die Treue und so konnte der Neustart des Vereins, der nicht leicht war, beginnen. Durch reichlich Einsatzbereitschaft und Werbung neuer Mitglieder ging es mit dem Verein wieder aufwärts. Heute sind knapp 40 Mitglieder aktiv.

Große Sorgen machten dem Verein aber Einbrüche und Vandalismus. Diese Schäden und Verwüstungen musste der Verein, trotz polizeilicher Ermittlungen, leider selber tragen.

Mit Hilfe von schwerer Technik von der Spedition Hartung sowie aktiven Mitgliedern konnte die 50 Meter Bahn gebaut werden. Der Erwerb der ersten Wurfmaschine machte es dem Verein möglich, in Lossa die Kreismeisterschaft vom Schützenkreis Süd durchzuführen. Zahlreiche Schützen aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg fanden bereits den Weg nach Lossa.

2017 tilgte der Verein den Kredit, der für den Kauf des Schießplatzes aufgenommen wurde.

Eine weitere große Baumaßnahme wurde Anfang dieses Jahres realisiert. Der MDR mit der Sendung „Mitmachen statt meckern“ war in Lossa zu Gast. Hier wurde Dank der großen Hilfe der Firma Mütze und Rätzel aus Wohlmirstedt die Einfahrt vergrößert, Drainage gelegt und hunderte Meter Erdkabel für den Betrieb der Wurfmaschine verlegt. Fachmännisch angeschlossen durch die Elektrofirma Friedrich aus Tauhardt.

Umweltfreundlich geht der Blick in die Zukunft. Der Großkaliberschützenverein möchte Flächen für Solaranlagen vermieten und Stromanschluss realisieren. Des Weiteren möchte der Verein das Dach der Scheune neu decken lassen. Dafür haben die Schützen diverse Förderanträge gestellt. Viel Unterstützung erhalten sie hier vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Rayk Peiser.

Das gute Herz des Vereins zeigte sich bei nunmehr zwei Benefizveranstaltungen zugunsten krebskranker Kinder. Hier wurde mit Hilfe verschiedener Vereine und Partner jeweils 1000 Euro sowie Sachspenden gesammelt und an die Krankenhäuser in Jena und Halle übergeben.

Kritisch setzte man sich mit der öffentlichen Wahrnehmung der Sportschützen auseinander. Schlimme Ereignisse, wie der Amoklauf in Winnenden, wurden als Beispiel gegen Schützenvereine verwendet. Noch heute fordern manche Politiker, offenbar in Unkenntnis der geltenden Rechtslage, ein Verbot von halbautomatischen Waffen und illegalen Waffen in der Hand von Privatpersonen. Die Sportschützen besitzen laut geltendem Waffenrecht nur legale Waffen und müssen diese Berechtigung in entsprechenden Schulungen und Prüfungen beweisen.

Nach zahlreichen Ehrungen und Gratulationen klang der Tag gemütlich, aber mit Abstand, bei Fassbier und Spanferkel aus.


 

  
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