
Im Auftrag der ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) sanieren Spezialisten Abschnitte derFerngasleitung (FGL) 46.02. Damit diese Arbeiten wie geplant durchgeführt werden können,muss Erdgas aus den Transport- system entfernt werden. Zu diesem Zweck kommt eine Bodenfackel zum Einsatz. Im Vorfeld wird der Druck innerhalb der Leitung durch eine angepasste Fahrweise auf ein Mindestmaß reduziert und der betroffene Abschnitt anschließend durch Schieber- gruppen physisch vom Gasstrom getrennt. Das dann in der Leitung befindliche Restgas, das aus technischen Gründen nicht entfernt werden kann, wird am 14. April
südlich der Ortschaft Kahlwinkel über eine Bodenfackel unter ständiger fachkundiger Aufsicht kontrolliert abgebrannt. Erst danach können die Bauarbeiten beginnen.
Bodenfackeln bringt ONTRAS nur zum Einsatz, wenn – so wie in diesem Fall – das Gas nicht im Vorfeld vollständig entfernt werden kann (mehr dazu unter „Hintergrundinformationen“). Der Klimaeffekt des beim Abfackeln entstehenden CO2 ist ca. zehnmal geringer im Vergleich zum sonst üblichen Ausblasen des Erdgases.
Hintergrundinformation:
ONTRAS hat sich dazu verpflichtet, Gasaustritte bei Reparaturarbeiten möglichst zu vermeiden. Für die Entfernung dieser Restgasmengen stehen, abhängig von den Gegebenheiten vor Ort, verschiedene technische Möglichkeiten zur Verfügung:
1) Liegt eine zweite, in Betrieb befindliche Leitung in unmittelbarer Nähe, kann die Gasmenge durch Umpumpen in diese Leitung wieder dem System zugeführt und weiterverwendet werden. Technisch bedingt – der Druck in einer Leitung lässt sich durch Umpumpen nicht beliebig absenken – muss dann nur noch eine geringe Restmenge anderweitig entfernt werden.
2) Dazu wird zunächst der Betriebsdruck durch Umpumpen oder eine entsprechende Netzfahrweise so weit wie möglich abgesenkt, um die Restmenge zu reduzieren. Dann wird eine Ausblasvorrichtung installiert und das Restgas kontrolliert ausgeblasen. Da aber Methan, der wesentliche Bestandteil von Erdgas, bezogen auf einen Zeitraum von 100 Jahren das Klima 25 mal mehr beeinträchtigt als CO2, würde dabei jeder Kubikmeter Methan (0,75 kg) 19 Kilogramm CO2-Äquivalent freisetzen.
3) Günstiger für die Umwelt ist es, dieses Restgas stattdessen – wie im vorliegenden Fall– in einer Fackel kontrolliert zu verbrennen. Dieser Prozess verringert den CO2-Ausstoß um rund das Zehnfache. Deshalb setzt ONTRAS dieses Verfahren als Zwischenlösung ein, wo kein vollständiges Umpumpen möglich ist.
4) Mittelfristig arbeitet ONTRAS jedoch an Lösungen, das Ausblasen von Restgasmengen ganz zu vermeiden, etwa durch Einsetzen einer mobilen Gasverflüssigungsanlage.
Kontakt:
ONTRAS Gastransport GmbH
Sebastian Luther
Pressesprecher: sebastian.luther@ontras.com

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