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Die Stadt Bad Bibra hat eine mehr als 300jährige Vergangenheit als Stahlbad. Hier finden sich zahlreiche ehemalige Heilquellen und Brunnen.

Er ist die älteste eisenhaltige Stahlquelle Bad Bibras. Die ersten schriftlichen Nachweise über den Gesundbrunnen stammen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sein Ruf, eine schnelle und bei vielen Krankheiten außerordentliche Wirksamkeit zu besitzen, veranlasste Herzog Johann Adolf zu Weißenfels, den Gesundbrunnen 1684 fassen und sein ungemischtes Wasser untersuchen zu lassen. Die positiven Untersuchungsergebnisse seines Leibarztes Dr. Siebold führten letztendlich zur feierlichen Einweihung am 17. August 1686. Im Jahre 1879 wurde der Brunnen mit einer achtsäuligen Rotunde überbaut.

Christian Frantz Paullini 1703 zum Bibraer Gesundbrunnen: „Ob nach etlicher Meinung etwas vom Gold mit unterlauffe, weiß ich nicht, das aber wohl, wie er gute Wirckungen habe zum Kühlen und Trocknen und dannenher die Hitze der Fieber sehr vertilge, die Verstopffungen des unteren Leibes und die darauff entspringende Schwachheiten benehme. Dient wider alle Leber-, Miltz-, Gekrös- und dergleichen Beschwerden, erregt die verschloßene Zeit der Weiber und treibt den Grieß und tartarische Materie des Urins ziemlich fort. Eußerlich lindert er die Schmertzen und zerteilt die Geschwulste; von Mund-Fäule, Jucken, Krätz und schorbockischen Geschwären nichts gemeldet.“

  


  11.12.2016 - 14:48 Uhr TurboVision      
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